German Dialogue

 

Renate besucht ihre Freundin Monika in Hinterwalden.
MONIKA: In Frankfurt hast du es gut, Renate!
RENATE: Wieso?
MONIKA: Hier in
Hinterwalden ist es immer stinklangweilig.
RENATE: Dann musst du mich bald besuchen. Oder hast du keine Lust?
MONIKA: Doch, ich möchte schon nach Frankfurt, aber ich habe leider kein Geld.
RENATE: Das verstehe ich schon, aber bis Juni kannst du sicher genug verdienen.
Eine Pause
Kurt und Stefan fahren nach Innsbruck.
STEFAN: Wie lange müssen wir noch fahren?
KURT: Nur noch eine Stunde bis Innsbruck.
STEFAN: Können wir jetzt eine Pause machen? Ich möchte ein bisschen laufen.
KURT: Ich auch. Da drüben kann man halten, nicht wahr?
STEFAN: Ja. (Sie halten.) Mensch! Der Berg ist wahnsinnig steil!
KURT: Was ist denn los? Bist du nicht fit?
STEFAN: Doch! Das schaff’ ich leicht.
Heute gibt’s keine Chemiestunde
ANJA: Du Klaus, weißt du’s schon?
KLAUS: Was ist denn?
ANJA: Heute gibt’s keine Chemiestunde!
KLAUS: Wieso denn?
ANJA: Frau Helmholtz ist erkältet.
KLAUS: Toll, dann müssen wir keine Klassenarbeit
schreiben!
ANJA: Richtig! Willst du einen Kaffee trinken?
KLAUS: Gerne, und dann können wir früh nach Hause.

Now English

 

Renate visits her friend Monika in Hinterwalden.
MONIKA: You are doing well in Frankfurt, Renate!
RENATE: Why?
MONIKA: Here in
Hinterwalden is always really boring.
RENATE: Then you have to visit me soon. Or don’t you feel like it?
MONIKA: Yes, I would like to go to Frankfurt, but unfortunately I have no money.
RENATE: I understand that, but you can certainly earn enough until June.
A break
Kurt and Stefan go to Innsbruck.
STEFAN: How long do we have to drive?
KURT: Only one hour to Innsbruck.
STEFAN: Can we take a break now? I want to run a bit.
KURT: Me too. You can stop over there, right?
STEFAN: Yes. (You hold.) Man! The mountain is incredibly steep!
KURT: What’s going on? Aren’t you fit?
STEFAN: Yes! I can do it easily.
There’s no chemistry lesson today
ANJA: Klaus, do you know?
KLAUS: What is it?
ANJA: There’s no chemistry lesson today!
KLAUS: Why then?
ANJA: Ms. Helmholtz has a cold.
KLAUS: Great, then we don’t have to do classwork
write!
ANJA: Right! Do you want to have a coffee
KLAUS: Gladly, and then we can go home early.

 

German dialogue

 

Können wir jetzt unsere Amerikareise besprechen? Rolf, möchtest du
etwas sagen? – Ach, er schläft ja wieder. (Alle lachen.)
ROLF: Meinen Sie mich? Entschuldigung! Unsere Reise? Sie war° echt lustig.
KIRSTEN: Das finde ich auch. Die Amerikaner sind wahnsinnig freundlich und jetzt
weiß ich, die Schüler in Amerika sind eigentlich gar nicht so anders. Dort
trägt man ja auch Jeans und Turnschuhe – das ist international. Man
hört auch Rockmusik, singt dieselben Schlager° und isst Pommes frites.
HERR BECK: Stimmt schon, aber haben die amerikanischen Schüler auch ähnliche
Probleme wie ihr?
ANDREAS: Ach, wissen Sie, alle Schüler hassen Hausaufgaben! (Alle lachen.) Nein,
aber im Ernst°, wir sind alle manchmal pessimistisch. Man meint,
man kann später° keine Arbeit finden, und auch Umweltprobleme gibt
es überall. Auch in Amerika haben die Schüler manchmal ein bisschen
Angst vor der Zukunft°.

HERR BECK: Das kann ich verstehen, muss ich ehrlich sagen. Aber gibt es denn
keine Unterschiede° zwischen hier und dort?
KIRSTEN: Doch, natürlich! Dort besuchen° alle Schüler die Highschool, bis sie 18
sind. Wir müssen aber hier mit zehn Jahren entscheiden: Gymnasium,
Realschule oder Hauptschule.3 Die zwei Schulsysteme sind sehr
unterschiedlich°.
CHRISTA: Ich finde, wir müssen hier früher Fremdsprachen lernen. Deutschland
hat viele Nachbarländer°, und darum brauchen wir Fremdsprachen.
Viele Europäer können z.B. gut Englisch, aber relativ wenige
Amerikaner lernen Fremdsprachen. Andererseits° macht man an der
Schule4 in Amerika mehr Sport, Musik und Theater.
HERR BECK: Jetzt haben wir leider keine Zeit mehr. Aber morgen können wir
unseren Artikel über die Reise für die Schülerzeitung schreiben. Auf
Wiedersehen bis dann.

Now English

 Can we now discuss our trip to America? Rolf, do you want
say something? – Oh, he’s sleeping again. (Everyone’s laughing.)
ROLF: Do you mean me? Sorry! Our journey? It was ° really funny.
KIRSTEN: I think so too. The Americans are incredibly friendly and now
I know the students in America are actually not that different. There
you also wear jeans and sneakers – that’s international. Man
also listens to rock music, sings the same hits ° and eats French fries.
HERR BECK: That’s right, but the American students also have similar ones
Problems like you?
ANDREAS: Oh, you know, all students hate homework! (Everyone laughs.) No,
but seriously °, we are all sometimes pessimistic. It means,
you cannot find a job later, and there are also environmental problems
it everywhere. In America, too, students sometimes have a bit
Fear of the future °.

HERR BECK: I can understand that, I have to honestly say. But there is
no differences ° between here and there?
KIRSTEN: Yes, of course! There all students go to high school until they turn 18
are. But we have to decide here at the age of ten: high school,
Realschule or Hauptschule.3 The two school systems are very
different °.
CHRISTA: I think we have to learn foreign languages here earlier. Germany
has many neighboring countries ° and that is why we need foreign languages.
Many Europeans can e.g. English good, but relatively few
Americans learn foreign languages. On the other hand ° one does at the
Schule4 in America more sports, music and theater.
HERR BECK: Unfortunately, we now have no more time. But tomorrow we can
write our article about the trip for the school newspaper. On
See you then.